zombsgruselstorys

hier bietet zombie euch die gruftiggute gelegenheit, eure gruselgeschichte zu veröffentlichen. die nächsten 4 die mir eine geschichte senden, welche zombie veröffentlicht, erhalten ein nichtnäherdefiniertes hanebüchenes etwas zugesand! schreibt einfach an ZMBmail ! wer nicht mitmacht wird ausgelacht! *höhöö*

 

S t o r y s :

verena (344) hafenstadt

Der Klang der Trauerglocken oder Spuren im Sand

Dunkel waren die Schatten, die das silbrige Mondlicht über den Sandstrand warf. Die Umrisse der Menschen waren zu grauenerregenden Shilouetten mit langen Krallen und abstoßenden Köpfen und Körpern verzerrt. Wie dunkles Mondlicht umgab sie ein dumpfer Nebel, der über das Meer an Land getragen wurde. Der, von Totenstille bewachte Ort lag friedlich und verlassen unter Sand und Schutt begraben. Einzelne, verirrte Paare liefen über den nebligen Strand, Hand in Hand, Arm in Arm, bis ihre Umrisse als schwarze Schatten in der Finsternis verschwanden. Katrin hatte aufgehört auf die Dinge zu achten, die kamen, kurz sichtbar waren und wieder verschwanden. In den letzten Jahren hatte sie das Leben gelehrt, dass dies Dinge waren, auf die man keinen Wert legen musste. Die Lektionen, die ihr das Leben erteilt hatte, waren hart und grausam gewesen, so dass sie nun wusste, dass das perfekte Glück nicht mehr als ein Wunschtraum war, den Menschen erfunden hatten um ihre Angst vor der Nacht zu verbergen.Ihre Fußsohlen sanken tief in den weichen Sand, der von den sanften Wellen, die im Mondschein angespühlt wurden, aufgeweicht war. Ihre Blicke wanderten über das glatte Wasser, dass nur gelegentlich von einem auftauchenden Etwas durchbrochen wurde. Wie Spiegelglas schien die Fläche zu sein. Glatt und eisig.Der Gedanke ließ das Mädchen frösteln. Sie wand sich um und blickte in den Nebel um sicher zu gehen, dass sie noch immer alleine an dem feuchten Sandstrand war. Die letzten Menschen hatten das Ufer verlassen und waren in ihre Häuser zurückgekehrt um dem milden Abendnebeln zu entkommen. Nur sie allein war zurückgeblieben um die Stunden zwischen Sonnenauf - und Sonnenuntergang zu genießen und ihren Gedanken die Möglichkeit zu geben, sich einmal richtig auszutoben.In ihren Augen brachen sich die Strahlen des Mondlichts. Dunkles Licht umflutete die geisterhafte Gestalt des Mädchens, die inmitten der Dunkelheit beinahe erhaben und edel wirkte.Ihre Blicke wanderten zurück auf das Meer hinaus, auf dem ein einsames Boot im Nebel davon glitt, getragen von den schattenhaften Wellen.Dunkle, geisterhafte Hände griffen nach dem Körper des Mädchens. Wie Schatten, die der Angst der Menschen entsprungen war, huschte etwas Finsteres über den Sand, auf das junge Mädchen zu, dessen Blicke auf dem Schiff ruhten, das auf den dunklen Wellen hin und her wippte.Die Stille wurde vom Läuten mächtiger Glocken durchbrochen. Glocken, die ein Schiff ankündigten, das im Hafen anlegte. Aber kein Schiff war gekommen. Wie jede Nacht läutete auch diese Nacht der Wind die stummen Glocken, die den Tod unzähliger Seemänner betrauert hatten.Die Geschichte war alt und abgedroschen und dennoch lief Katrin ein eisiger Schauer über den Rücken hinab. Sie suchte nach dem Ursprung des grausigen Läutens, aber die Glocken, die an dem Steg angebracht waren, standen still wie eh und je. Das Läuten, herangetragen vom Wind, der vom Meer her blies, verklang langsam und aus dem Dunkeln tauchten Lichter aus der Nacht. Ein großes Schiff näherte sich dem Hafen. Es waren die Seebären, die das Mädchen am Vormittag beim Beladen des alten Schiffs beobachtet hatte. Skin, der junge Seemann, den Katrin in den frühen Morgenstunden kennen gelernt hatte und mit dem sie die letzten Tage bis zum Sonnenaufgang verbracht hatte, stand an Deck und blickte mit starren Augen durch den Nebel. Das schwarze Haar wehte hin und her und ließ ihn beinahe geisterhaft erscheinen.Die Glocken waren verstummt und sie wusste, dass sie nicht mehr läuten würden, bis die Sonne aufgegangen war.Lautlos legte das Schiff im Hafen an. Eine Strickleiter wurde hinabgesenkt und nach längerem Zögern ergriff das Mädchen mit zitternden Fingern das eine Ende und stieg langsam hinauf. Oben angekommen, streckte ihr Skin seine Hand entgegen und zog sie über den Rand des Bootes hinauf an Deck."Ahoi, Madame", sagte er mit einem überheblichen Grinsen, ergriff ihre Hand und küsste sie, wie es ein Gentleman zu tun hatte.Bei einem Lächeln entblößte er seine strahlend weißen Zähne."Ahoi, Käptain", antwortete sie und lächelte. "Wohin reisen wir heute Nacht?"Der Junge löste sich von ihr, beugte sich über den Rand und zog die Strickleiter hinauf. "Heute haben wir etwas besonderes vor. Wir fahren heute etwas weiter hinaus."Knarrend setzte sich das Schiff in Gang, ohne dass der Junge etwas dazu beitrug. Die anderen Fischer, die sich unter Deck befanden, mussten das Schiff steuern und lenken.Gemütlich fuhr das Schiff rückwärts aus dem Hafen, wendete als es weit genug vom nahen Strand fortgetrieben war und wurde von den stöhnenden Maschinen weiter und weiter auf das Wasser hinausgetragen. Wie gebannt hingen die Blicke des Mädchens an den düsteren Wellen, die unter dem Gewicht des Schiffes zur Seite wichen und hohe Wellen bildeten, die seitlich gegen das Metall schlugen, aus denen das Schiff gebaut worden war. Der Mast wackelte im Wind und die Landesflagge, die am Holzkorb angebracht worden war, wurde von den Stürmen, die über das Meer brausten, hin und her getrieben.Über ihnen zog ein unendliches Dach aus Sternen hinweg, über dem hoch aufgerichtet, ein gewaltiger, blutroter Mond wachte, dessen Licht schräg auf das Schiff fiel und es aussehen ließ, als seie das ganze Deck mit dem Blut der gefallenen Schiffer bedeckt.Der Mond ist schön heute Nacht." Skin blickte zu den Sternen hinauf. "Er war es auch gestern."Katrin nickte. "Und die Tage davor. Aber heute ist er ganz besonders schön."In beharrliches Schweigen verfallen, spürten sie, wie der Wind die Wellen gegen das Schiff drückte, der Kahn sanft auf dem Wasser wippte und sie von der Strömung immer weiter auf das offene Meer hinausgetrieben wurden. Schatten huschten über das blutende Deck und ließen einen eigenartigen Schatten auf Skins bleiches Gesicht fallen. Seine Augen wirkten stumpf und leer, seine Haut bleich wie Papier und etwas Dunkles schien sein Gesicht zu verhüllen. Erst jetzt merkte das Mädchen, wie müde der Junge war. Dunkle Ringe lagen unter seinen Augen und seine Hände zitterten, während er sie ineinander verhakt hatte.Wie ein mächtiger schwarzer Engel, der seine Schwingen über das Antlitz des Jungen verhängt hatte, hob Skin den Blick und betrachtete Katrin, deren Blicke nun wieder auf das Meer hinaus wiesen. Auf ihren Lippen lag ein Lächeln, dass den Genuss dieses Ausflugs andeutete und klar machte, dass die Nacht ganz so verlief, wie sie es sich vorgestellt hatte. Ihre Augen funkelten heller als die Sterne, die der Zug seines Triumphes waren.Diese Nacht würde für sie Beide ein unvergesslicher Genuss werden.Strahlend hell durchzuckte eine Sternschnuppen den nächtlichen Himmel und warf für wenige Augenblicke helles Licht auf die Gesichter der Beiden."Wir sind gleich da." Skin trat einen winzigen Schritt näher und roch an ihrem weichen Haar."Aber hier ist nichts.""Genau. Nichts, das uns stört."Vorsichtig drehte sich das Mädchen um und wieder lag ein dunkler Schatten auf den bleichen Zügen des Jungen. Die letzten Worte seinerseits hatten sie verwirrt und ihr einen eisigen Schauer über den Rücken gejagt. Sie hatte Skin gerne, daran bestand kein Zweifel, aber möglicherweise verlangte er mehr, als sie zu geben bereit war.Angst wich den Gedanken in ihrem Kopf, als er seine eisige Hand auf ihre legte und über das Meer blickte.Sie zog ihre Hand zurück. "Ich möchte jetzt nach Hause gehen...""Wirklich?" Das Gesicht des Jungen zeigte wahre Enttäuschung, aber er hob die Hand und lieg zum Steuer hinüber. "Du willst wirklich schon gehen?""Ja. Meine Eltern wissen nicht, dass ich fort bin."Flink huschten Skins bleiche Hände über das Ruder. Er riss das Schiff herum, sodass sich das Mädchen festhalten musste und wartete, bis sich die Wellen, die die Wendung hervorgerufen hatte, gelegt hatten, ehe er zu ihr zurück blickte. "Möchtest du steuern?""Nein, danke.""Gut."Wie ein dunkler Schleier legte sich die Finsternis über das nächtliche Meer. Alle Lichter schienen erloschen zu sein und von Weitem hörte sie das Läuten der Glocken.Wie das verzerrte Lachen des Todes drangen die blechernen Töne in ihren Kopf und bescherten ihr eine Gänsehaut. Sie blickte hinab auf ihre Hände, die heftig zitterten und legte sie auf den Schiffsrand, damit es nicht auffiel. Skin war freundlich zu ihr gewesen und ihre Angst war unbegründet. Dennoch konnte sie sich nicht wieder beruhigen. Irgendetwas hatte sie erschreckt und sie wusste nicht, was es war. Zittrig hielt sie sich fest um nicht zu fallen und blickte angespannt über das Meer. Das Läuten der Glocken wurde lauter und kündigte ihre Ankunft im Hafen an. Groß und dunkel erschienen ihr die Umrisse der düsteren Glocken, die im Laufe der Jahre verrostet waren. Seegras hing lang und strähnig von ihnen herab, und die schrillen Klänge, wie die Stimmen der Sterbenden, jagten über das Meer.Viele Minuten später legte das Schiff an. Skin ließ die Strickleiter hinab, stieg hinunter und wartete darauf, dass Katrin ebenfalls hinabstieg um ihr zu helfen. Langsam liefen sie den kurzen Weg bis zum beleuchteten Teil des Strandes hinauf.Ihre Blicke trafen sich."Sehen wir uns morgen wieder?", flüsterte Katrin leise, zittrig.Skin blieb ernst. "Nein", sagte er und schüttelte den Kopf. "Morgen nicht. Vielleicht irgendwann, aber nicht morgen."Traurig blickte das Mädchen zu dem Schiff zurück, nahm allen Mut zusammen und gab dem Jungen einen Kuss auf die Wange. "Aber irgendwann?""Irgendwann, ja." Sein Gesicht verriet Verwirrung. Und schließlich huschte ein Lächeln über seine bleichen Züge. "Danke. Denk an mich.""Versprochen."Sie lächelten einander zu und Skin wand sich um. Mit langsamen Schritten lief er zu seinem Schiff zurück. Katrin betrachtete ihn, verfolgte seine Schritte, blickte hinab auf seine Füße, die keine Spuren im Sand hinterließen und schließlich zum Mond. Dass seine Spuren nicht im feuchten Sand zurückblieben, schockte sie nicht. Sie wusste, dass es richtig so war und als das Schiff aus dem Hafen fuhr wusste sie, dass die Trauerglocken heute nur für Skin sangen.

  

fido (1,4*10³) geilste stadt der welt

bin neulich in xxx über den markt gegangen. wollte nämlich noch die letzten reste aus den mensas abgreifen.plötzlich bin ich einer gruppe, von intelektueller breitseite getroffener, architekten auf exkursin begegnet und anschließend einer bleistift wirbelnden, dumm quatschenden horde angestochener künstler über den weg gelaufen.
und? bis zum ende gelesen oder schon vorher schreiend aus dem raum gelaufen?

  

Susanne (213) leipzig

der blutige hut

Am Abend ging Fritz am Bach spazieren. Plötzlich sah er eine Hut im Bach treiben. Er versuchte ihn raus zuziehen. Er schaute ihn sich von allen Seite an. An einer Seite entdeckte er einen roten Fleck - kaum sichtbar. Er setzte sich den Hut auf. Da spürte er blutige Tropfen über sein Gesicht rinnen. Er versuchte den Hut runter zunehmen, aber es ging nicht. Er stürzte sich in den Bach, um den Hut runter zu schwemmen. Der Bach riss ihn aber mit all seiner Gewalt mit und schleuderte ihn gegen die Steine. Er versuchte sich an einem Stein festzuhalten und den Hut abzubekommen. Schließlich gelang es ihm den reißenden Fluten zu entkommen. Als er zu hause war, legte er sich mit dem Hut ins Bett und am nächste morgen, als ihn seine Mutter aufwecken wollte, lag er tot in seinem Bett...

  

Georg (22) erzgebirge

berg des bösen

Als die Erde wieder bebte, läuteten wieder die Kirchenglocken im Dorf und die Bewohner liefen zum Sammelpunkt am Markt. Es war jedes mal genau um Mitternacht als der Berg bebte. Und jedes mal hatte man die alte Witwe eines verschütteten Bergmanns am Tage zuvor zum Berge gehen sehen. Als die Leute bemerkten, dass auch sie nicht da war beschlossen sie die Alte aufzusuchen und zur rede zu stellen. Sie kamen an das stark verfallene Haus, an dem seit dem Tod ihres Mannes 1779 nichts mehr repariert wurde. Sie riefen nach ihr, klopften an die Tür und leuchteten mit ihren Fackeln in die Fenster, erhielten aber keine Antwort und konnten niemanden sehen.

Schliesslich beschlossen sie hinein zu gehen. Sofort bemerkten sie den modrigen Geruch im Haus. Aber außer Ratten war niemand dort. Die Bewohner berieten, was zu tun sei und man beschloß am nächsten Tage eine Gruppe Männer gen Berg zu senden, die der Sache auf den Grund gehen sollten. Seit dem Grubeneinsturz vor 43 Jahren war dort kein Mensch mehr gewesen. Je tiefer damals die Bergmänner gruben, um so ängstlicher wurden diese. Es war der Berg sagten sie, der ihnen Angst mache, als ob sie etwas davon abhalten will immer tiefer zu graben. Doch der Fürst forderte bei Todesstrafe, dass weiter gegraben wird. Bei einigen Bergleuten, wurde die Furcht so groß, dass sie verrückt wurden oder sich umbrachten. Dann als der Hauptstollen vor 43 Jahren einstürzte gab man endlich die Mine auf . Die Angst aber blieb. Niemand ging gern in die nähe des Berges.

Am Tage fanden sich die Männer am Markte zusammen. Alte erfahrene Bergleute, die den Einsturz vor 43 Jahren überlebten und junge Männer des Dorfes stellten den Trupp. Ausgerüstet mit Öllampen, Seilen, Kruzifixen und Gewehren gingen sie durch den nebligen Tag hinüber zum Berg. Sie liefen schon einige Zeit und sie bemerkten, dass der Wald um den weg immer dichter wurde. Seit über 40 Jahren war kein Mensch mehr hier gewesen...bis auf die Alte! Der Wald war ungewöhnlich still. Kein Vogel, kein kleines Geräusch, nur die Stille!

Die Bergmänner wussten, wo der Eingang zur Mine lag und führten den Trupp zielsicher dort hin. Als sie den Eingang sahen, hörten sie ein Lachen und sahen jemanden in die Mine hasten. Es mußte die Alte gewesen sein, dachten sie und liefen schnell zur Mine. Als auf ihre Rufe in die Mine niemand reagierte, zündeten sie die Lampen an und gingen hinein. Schnell kamen sie zu der Stelle an der die eingestürzten Gesteinsmassen den Weg versperrten. Von Ferne sahen sie noch den hellen Punkt des Tageslichts, welches zum Eingang herein schimmerte. Doch was war das? Ein Gang, an der Rechten Seite des Stollen, den keiner der alten Bergleute kannte führte steil hinab. Sie liefen hinab. Immer tiefer in den Berg! Alle bemerkten, dass sie sich immer mehr ängstigten, je tiefer sie kamen. Die Fackeln erleuchteten matt die Wände, während vor ihnen das dunkle Loch des Gangs lag. Sie mußten schon etwa 5 Kilometer tief im Berg sein sagte ein Bergmann. Plötzlich ein schauderhaftes Geräusch und ganz weit entfernt im Gang...ein Licht! Sie liefen darauf zu, doch es erlosch...

Einige male kreuzte der Gang sich mit den alten Stollen der Bergmänner. Am ende einer Kreuzung sähen sie Fackellicht und erschraken fürchterlich, als sie die Alte erkannten. Sie liefen zu ihr und sprachen sie an, wie sie hier her käme und woher sie die Gänge kenne. Sie sah schrecklich mager und bleich aus und stammelte wirres Zeug, was die Männer nicht weiter brachte. Da alle recht erschöpft waren, ließen sich alle nieder und richteten ein Lager zum übernachten ein. Einige Stunden darauf wurden sie von einem grauenhaften Geräusch geweckt. Es hörte sich nach vielen schlurfenden Schritten an. Plötzlich schrie die Alte in einem grellen Geheul los. Es kam ihnen vor, als ob sie jemanden damit her locken wollte. Das Schlurfen kam immer näher!

Den Männern graute es vor dem, was da kam. Jetzt sah man es im Fackelschein. Es waren leichenblasse tote Bergleute, die von allen Seiten her auf die Männer zu kamen. Da pfiff die Alte plötzlich in unmenschlichen tönen, und die Toten bewegten sich auf die Männer zu. Sie war also ihre Königin! Die unzähligen Toten warfen sich wild auf die Männer und fraßen sie bei lebendigem Leib!Der Berg bebte so stark wie nie und die Glocken läuteten. Es war Mitternacht!

  

Itchy (158) & thy (58) berlin

Ein ganz normaler Tag

Der Tag war wie jeder Andere, ich stand auf, ging ins Bad und putzte
mir die Zähne. Ich stand also vor dem Spiegel im Bad und dachte mir,
was für ein scheiss Leben, nie passiert was und die besten Mädels
sind
auch schon vergriffen. Immer muss mein blöder Arbeitskollege alle
Weiber abkriegen. Das brachte mich schon wieder in so eine scheiss
Depri-Stimmung, dass ich mir vornahm mal wieder was richtig geniales
zu unternehmen, Verdrängung hilft da ja am besten.

Ein Friedhof ?? Nein, zu konservativ
Leichenkeller des Krankenhauses ?? Nein, riecht mir dann doch zu
eklig
Muttis Tischschublade ?? Okay, wir wollens ja nicht übertreiben

Also tat ich das, was ich jeden Tag machte, ich ging, deprimiert wie
ich war, in mein Zimmer und legte einen schicken Zombiefilm in meinen
heiß geliebten DVD-Player. Doch was war das, der Player wollte partou
nicht anspringen. Ich kochte innerlich vor Wut und brüllte wie ein
Wahnsinniger, welcher gerade auf dem elektrischen Stuhl gegrillt
wurde. Ok, es hilft alles nichts, ich muss mich an die Öffentlichkeit
wagen und nach draußen gehen und ausgerechnet heute wo 1000000000
Raverkindas unterwegs sind.

*utz* *utz* *utz* - das war alles was man hörte, die Luft vibrierte
vor lauter *utz* *utz* *utz* - zum Kotzen für son
Death-Grufti-Todes-Hardcore-Porno-Metal Freak wie ichs doch bin.
Innerlich gruselte michs gradezu. Naja, half nix, ich musste durch
durch die Menge, um ins nächste
Death-Grufti-Todes-Hardcore-Porno-Metal
Kino zu kommen, also meine breiten
Arme eingesetzt und rein in die Menge *utz* *utz* *utz* Ungefähr in
der Mitte der Strasse und der Parade angekommen packte mich auf
einmal das blanke Entsetzen, Schweiss rann mir von der Stirn, den
Rücken hinunter, ich sah - den Kit-Kat-Senior-Wagen

NEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN

Das war das Einzige was ich rausbrachte. Eklige Omas, die schwitzend
ihre schwitzenden Genitalien gegen Gegenstände drücken, das war
zuviel, mir wurde schwindelig.

Ich versuchte irgendwo Halt zu finden und griff blind nach hinten...
das hätte ich lieber nicht tun soll'n. ich fühlte was Glibbriges und
fiel zu Boden. Ekel machte sich in mir breit und ein kalter Schauer
lief mir den Rücken entlang. Was, bitte was, hatte ich soeben berührt
und wieso gucken mich alle so komisch an. Langsam drehte ich mich um
und schaute nach oben, nur, da war nichts, außer diese blöden
grinsenden Omas. Langsam wanderte mein Blick nach unten. Mittlerweile
war ich eh auf alles gefasst.

Ich schaute auf meine Hand, ein glibberig, roter Saft lief meine Hand
hinunter, ganz langsam, es roch auf einmal extrem nach verwesendem
Fleisch. Allerdings fühlte ich keinen Schmerz, es war also nicht mein
Fleisch was da roch, nur wessen dann ?? Ich schaute mich um, links -
alles Raver, rechts - Raver, vor mir - nackte Omas die ihre oberen
Geschlechtsteile 2 Meter aus dem Wagen hielten, hinter mir - da sah
ich es!!

Es war unbeschreiblich, ekelerregend, widerwärtig und es stank. Ich
spürte wie sich langsam aber sicher mein Frühstück auf den Weg nach
oben machte. Tausend Gedanken schwirrten mir durch den Kopf, wieso
ich, wieso muss mir sowas passieren, wieso geht dieser scheiß
DVD-Player einfach kaputt, wieso wurde ich geboren und wieso habe ich
ein feuchtes Gefühl im Schritt? Nun gut, sagte ich zu mir, es hilft
alles nichts, ich musste mich dem stellen, was mir gegenüber lag.

Ein riesiger Haufen Fleisch lag mir gegenüber. Fragend sah ich mich
um, ein Raver beugte sich zu mir herunter, um mir zu sagen was
passiert sei. Ich hatte im freien Fall nach hinten gegriffen, um Halt
zu finden, ich griff scheinbar mit meiner starken rechten Hand (nur
die Rechte ist so gut gebaut - warum auch immer) nach hinten, ergriff
eine der Raver-Omas am Rücken, hielt mich dort fest wo es ging,
erwischte - wie der Raver mir erzählte - eine grosse Hautfalte der
alten Dame, durch die Wucht mit der ich nach hinten fiel, riss ich
der guten Frau die gesamte hintere Hautpartie herunter, das Rückgrat
lag frei, kein schöner Anblick. Als ich dann wie ein Plumpssack
umfiel, haute ich mit Wucht meine Faust der Oma in das Hinterteil,
mein Arm steckte bis zum Gelenk in ihrem Innerern...

aaaaaaaaaaargl, war mein erster Laut welcher über meine Lippen brach.
Und gleich darauf stellte sich ein wohliges Gefühl ein. Ich sah
Farben und Formen, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Ein leichtes
Zittern setzte bei mir ein und und die an mir gefangene Oma zitterte
mit. Was war das? Tölpelhaft griff ich an meinen Allerwertesten, denn
von dort kam ein leichtes Stechen. Meine Hand ertastete eine
Spritze.. eine Spritze????? aaaaaaaaaaargl zum Zweiten. Irgendein
Depp muss wohl seine Drogenration verloren haben, diese hat sich
durch meinen Fall zielsicher in meinen Körper entladen und
entfalltete nun ihre volle Wirkung. Das war zuviel, krampfhaft
versuchte ich meine Hand zu befreien und wunderte mich über den
Geruch, der in der Luft lag. Es roch etwas nach altem Hühnchen und
nach Gülle.

Um den "Unfall" zu vertuschen und nicht den wahnsinnigen, mit Drogen
vollgepumpten,
Polizisten in die Hände zu fallen, griff ich mir die Oma und steuerte
schnurstracks nach Hause, dort legte ich die Frau in meine Badewanne,
sie gab nur undefinierbare Geräusche von sich, es schien ihr aber
wieder besser zu gehen. Der Wahn überfiel mich, ich verspürte eine
immer grösser werdende Erregung in mir und legte mich zu ihr in die
Badewanne, ich streichelte ihre Falten und...

Dann wachte ich auf, schweissdurchnässt. Ich realisierte, dass das
alles nur ein schlimmer Traum war, Gott war ich glücklich...

Ich ging ins Bad und wollte mir die Zähne putzen, komisch, die Tür
war geschlossen, sonst steht sie immer weit offen (aus Gründen der
Entlüftung),
egal, ich öffnete sie, O GOTT !!! Eine alte Frau, eklig anzusehen, in
ihrem grünen
Mini-Rock, oben ohne, mit blauen Haaren sass auf meinem Klo und
kackte.

"Hallo Schatz" sagte sie.

Mehr bekam ich nicht mit, ich fiel in Ohnmacht...

   

barbara (29) berlin

svens traum

"diese verdammte scheißkarre" fluchte sven, dessen alter saab mal wieder stehen blieb! "natürlich ausgerechnet hier draussen und um diese uhrzeit!", wütete er. es war gerade neun uhr morgens und der gesamte wald leuchtete weiß vom ersten schnee des jahres. die dunklen narbigen bäume hoben sich scharf vom restlichen weiß ab. sven war sowieso schon eine halbe stunde zu spät um es noch zur arbeit zu schaffen, also öffnete er ruhig die motorhaube seines schmutzig silbernen wagen. nach einigen routinehandgriffen versuchte er neu zu starten. der wagen reagierte nicht. "seltsam, sonst ist hier mehr verkehr" brummelte er zu sich selbst und wischte sich, während er nach anderen autos ausschau hielt, die ölverschmierten hände ab, als er plötzlich schrie! "das ist ja gar kein öl...,das...das ist blut!" schnell wischte er sich die hände sauber und sah in den motorraum. keine spur von blut! er setzte sich in den wagen und steckte sich eine zigarette an und wartete auf ein vorbeikommendes auto. bis mittag wartete er und es kam kein auto. "kein auto, kein einziges verdammtes auto! was ist hier bloß los?" dachte er und stieg aus, denn er mußte sich bewegen um nicht zu sehr auszukühlen. in dieser situation entschloß sich sven zum nächsten ort zu laufen. besonders weit konnte das seiner meinung nach nicht sein. dort würde er zumindest hilfe bekommen. die schneebedeckte straße lief sven nun entlang. eine kurve, eine lange gerade, noch eine kurve, links und rechts lichter winterwald.er lief immer weiter die straße entlang, doch kein ort und kein auto kam. langsam begann die dämmerung und ihm war kalt. als er um die nächste kurve lief, sah er endlich ein auto am rand stehen. er rannte los, damit ihm warm wurde. "nein! das ist nicht möglich!" schrie er plötzlich als er das auto sah. es war sein saab. zitternd setzte er sich ins auto und steckte sich eine zigarette an. da bemerkte er ein geräusch im jetz schon dunklen wald. er sah angestrengt hin, aber es war nichts da. er stieg aus und rief "hallo, ist da jemand? ich brauche hilfe!......haaalloooo!" wieder ein geräusch, jetzt aus der anderen seite des waldes. jetzt bekam er angst. es könnten wilde tiere sein. sven stieg blitzschnell in den wagen und verriegelte die türen. er zitterte. einige zeit geschah nichts mehr und er beruhigte sich. langsam schlief er vor erschöpfung ein. plötzlich knallte etwas an sein auto und er schrak auf. als er zur seite schaute, stand direkt vor ihm ein kleiner wie wahnsinnig grinsender junge mit bleichem gesicht und toten augen. sven schrie....

 

 

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